Hauser + Walz GmbH

 

 

 

Betreuung & Schulung

Wir führen Schulungen von Bedienungs- und Instand- haltungspersonal im Sinne der aktuellen Gewässerschutz- verordnung GSchV., Art. 13 Eigenkontrolle durch.
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Bewilligungen & Expertisen

Im Kundenauftrag erstellen wir Machbarkeitsstudien sowie Expertisen zur Prozessoptimierung, Anlagensanierung und Problembehebung.
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Chemische Produkte

Im Zusammenhang mit den stetig steigenden Anforderungen haben wir diverse Flockungs- und Fällungsprodukte in der betrieblichen Praxis evaluiert und die Anwendung optimiert.
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Kontakt 

 

Botzen 12c
CH-8416 Flaach ZH
Telefon:+ 41 (0)52 224 06 58
Fax: + 41 (0)52 224 06 51
E-Mail: info@hauserwalz.ch
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Ionenaustauschertechnik

Die bekannteste Anwendung des Ionenaustauschers in der nasschemischen Oberflächenbehandlung ist die Kreislaufführung der Spülwässer. Dadurch wird der "chemische Betriebsstoff" Wasser zu über 95 % zurück gewonnen. In Bezug auf die Wasseraufbereitung war die Erfindung des Ionenaustauschers die wichtigste im zwanzigsten Jahrhundert. Das Wort Ion stammt aus dem griechischen und bedeutet "Gehendes, Wanderndes". Die meisten Aktivbäder in der Oberflächentechnik sind wässrige Elektrolyte, das heisst, elektrischer Strom wird durch das Wasser mittels Ionen transportiert. Die Ionen (Salze) werden aus den Aktivbädern in die Spülen verschleppt, wo sie in der Regel weiterhin löslich sind. Der entscheidende Vorteil des Ionenaustausches ist es, das die gelösten Salze, die homogen im Wasser verteilt sind, an Ionenaustauscherharze lokal gebunden und konzentriert werden.

Des Weiteren ist der Vorgang der Beladung in den meisten Anwendungen zu 100 % reversibel. Das heisst, nachdem das Harz vollständig beladen ist, können durch einen Ueberschuss an Chemikalien (Säuren resp. Laugen) die gebundenen Ionen wieder entfernt werden und der Ionenaustauscher steht für die Beladung wieder zur Verfügung. Die Ionenaustauscherharze bestehen aus einer organischen, wasserunlöslichen Matrix in Körnerform, bei denen zahlreiche ionenbildende Ankergruppen eingebaut sind. Die Lebensdauer der Harze hängt von der Applikation ab und liegt bei der Kreislaufführung galvanischer Spülwässer bei ca. 10 Jahre. Die Kapazität vermindert sich von Jahr zu Jahr. Diese sollte jährlich durch eine Harzuntersuchung bestimmt werden und ggf. Spezialregenerationen eingeleitet werden.

Mobile Ionenaustauscher

Immer wichtiger ist der zusätzliche Einsatz dezentraler Ionenaustauscher mit externer Regeneration. Während früher vor allem kleine Galvanikbetriebe die hohen Investitionen eines stationären Ionenaustauschers umgehen konnten, werden heute vor allem Teilströme mit den dezentralen Anlagen behandelt. So kommen neben dem zentralen Ionenaustauscher weitere dezentrale Kreisläufe für kritische Spülwässer hinzu, kritisch in Bezug auf ihre Zusammensetzung, der fleckenfreien Trocknung oder der Abtrennung von Cyaniden.